Die Welt in 100 Jahren Welt in 100 Jahren

Poise, Captcha und noch mehr -
Alice und die Ebenen der Realität

Im Jahr 2123 ist die Erde geteilt. 5 Jahre zuvor durfte jeder Mensch wählen, ob er in einer stärker Wettbewerbs- oder Gleichgewichts-orintierten Welt leben möchte. Die Mehrheit lebte seither in der physischen Realität, der Rest in einer virtuellen Welt. Diese fühlt sich mittlerweile so echt an, dass kein Unterschied zu spüren ist. Auf dieser Art sollen Ressourcen geschont und neue Ideen getestet und gezielt eingesetzt werden. Diese Entscheidung wurde aufgrund der Erfahrung des Dritten Weltkriegs gefällt, der in der Mitte des 21. Jahrhunderts wütete. Obwohl nur sehr wenige atomare Waffen benutzt worden waren, gab es Abermillionen von Opfern und verheerende Folgen auf dem ganzen Planeten.
Um den Hunger zu bekämpfen, Infrastrukturen wieder instandzusetzen und ganz allmählich den Stand des Jahres 2000 wiederzuerlangen, bildeten sich große Staatengemeinschaften, die weltweit eng kooperierten. So ließ sich das Schlimmste verhindern. Doch sobald die größte Not überstanden war und das Leben wieder sicher erschien, traten nationale und individuelle Interessen erneut in den Vordergrund. Und damit die Frage: Wie lassen sich Wachstum und Innovation mit der fortschreitenden Klimakrise und dem Gebot des Freidens versöhnen?

Die Welt in 100 Jahren